Parse: Mobiles Backends als Dienst

Milen KoychevMobile Services

Mit IBM BlueMix und den Microsoft Azure Mobile Services stellten wir Ihnen bereits mobile Backensysteme vor. Ein Unternehmen, welches sich nur auf diese Art der Daten spezialisiert hat ist Parse. Das in den USA ansässige Unternehmen, welches mittlerweile von Facebook übernommen wurde, legt den Fokus der Backend-Dienst komplett auf die mobile Welt. Ebenso, wie den einzeln Angeboten von Microsoft oder IBM können die Nutzer auf der Plattform die Daten speichern, Push Benachrichtigungen nutzen und soziale Dienste integrieren. Darüber hinausgehend gibt es noch Analyse-Module, welche eine Auswertung von z.B. detaillierten Live-Statistiken über die App-Nutzung ermöglichen. In dieser kompakten Form ist das Angebot von Parse schon recht umfangreich und eben direkt auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten. Dabei ist das Produkt, im Gegensatz zu Microsoft oder IBM, auch das Kerngeschäft des Unternehmens. Die angebotene Plattform basiert dabei auf der von Amazon Web Services (AWS) angebotenen Infrastruktur as a Service (IaaS) Cloud. Nach eigenen Angaben werden mehr als 200 Millionen Endgräte adressiert und mehr als 180.000 Apps (iOS, Android und Windows Phone) versorgt.


Architektur von Parse auf AWS (Quelle: AWS)

Technologisch ist die Kernkomponente für die Datenspeicherung durch ein MongoDB Clusters realisiert. Das Cluster kümmert sich um das Benutzermanagement, die Datenspeicherung und dient als Cache für die einzelnen Dienste. Die MongoDB Instanzen laufen dabei auf Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2) Instanzen und werden mittels Elastic Load Balancing skaliert.