Sunato als Microsoft Kundenreferenz im Bereich Cloud Services

Geschrieben von Milen Koychev 3. Juli 2012

Microsoft  berichtet regelmäßig über innovative Unternehmen und deren Beitrag zur Entwicklung der aktuellen IT-Trends. In diesem Kontext wird die Sunato mit unserem Produkt My Site App für SharePoint 2010 & Office 365 referenziert.

Unser Motto “einfach intelligent verbunden” kommt an! Mehr dazu finden Sie unter Kundenreferenzen bei Microsoft oder als PDF Download.

Wir freuen uns sehr über die Referenz und und arbeiten weiter, um auch in Zukunft die Innovation voranzutreiben.

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My Site App | General | Sunato | Windows Azure | Windows Phone | Office 365 | Enterprise Integration

Sunato ist Microsoft Partner im Bereich 'Application Integration'

Geschrieben von Eike Falkenberg 26. Februar 2012

IT-Systeme sind schon längst keine Insellösungen mehr. IT-Systeme in Unternehmen sind bis auf wenige Ausnahmen nicht autark,  sondern mit anderen Systemen verbunden und bilden darüber erst ihren Mehrwert. Es existieren Technologien wie der Microsoft BizTalk Server oder Windows Azure AppFabric, die das Verbinden bzw. das Integrieren von IT-Systemen ermöglichen. Die besondere Herausforderung bei einem solchen Vorhaben ist, die richtige Technologie bzw. die richtige Mischung von Technologien zu bestimmen und diese optimal anzuwenden.  Genau dieser Herausforderung stellen wir uns bei der Sunato GmbH täglich. Durch unser Knowhow verbinden wir IT-Systeme und gehen sogar einen Schritt weiter, indem wir die technische Anbindung von Mitarbeitern an die Unternehmensprozesse z.B. durch mobile Apps gestalten.

Unser Motto lautet deshalb auch einfach intelligent verbunden.

Für uns ist es selbstverständlich, dass wir in der aktuellen Rolle ständig unsere Kompetenzen und unser Wissen ausbauen. Wir freuen uns daher besonders über die erfolgreiche Microsoft Partner Zertifizierung im entsprechenden Bereich Application Integration! 

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Enterprise Integration | Sunato | Windows Azure

My Site App für Office 365 - die mobile Cloud Lösung für moderne Unternehmenskommunikation

Geschrieben von Milen Koychev 3. Februar 2012

Mit der My Site App für Office 365 (SharePoint Online) bringen wir die Social Software Features des Microsoft SharePoint Online Cloud Dienstes auf Windows Phone 7. Die My Site App bietet Zugriff auf den eigenen Newsfeed, ermöglicht das Senden eines Status und das verbinden mit Kollegen, sowie das Abrufen der aktuellen Kontaktdaten der Mitarbeiter.

Durch die Anpassung der Farben und Logos, sowie die Einbindung eines eigenen Newsfeeds, wird die My Site App zur "Company App".

Kommunikation endet nicht am Schreibtisch. Werden Sie Teil Ihres Firmennetzwerkes durch Ihre Company App.

My Site App für Office 365

 

Als technische Voraussetzung benötigen Sie nur eine eigene SharePoint Online Instanz (Plan E3) mit aktivierten My Sites Features. Sie können aber auch die My Site App mit einer kostenlosen Testversion von Office 365 (Option Mittelständische und große Unternehmen) evaluieren. Diese erhalten Sie hier.   Dabei das Aktivieren der My Sites Features nicht vergessen. Alles Andere wie z.B. unsere Azure-Cloud-Komponenten liefert die Sunato GmbH mit.

Die aktuelle My Site App 365 Version für Windows Phone 7  erhalten Sie kostenlos hier.

My Site App für Office 365

Für weitere Informationen kommen Sie gerne auf uns zu!

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Office 365 | My Site App | Windows Phone | Sunato

Sunato My Site App for iOS

Geschrieben von Eike Falkenberg 31. Januar 2012

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Mit der My Site App for Microsoft SharePoint 2010 bringen wir die Social Software Features von Microsoft SharePoint 2010 auf das iPhone! Die My Site App bietet Zugriff auf den eigenen Newsfeed, ermöglicht das Senden eines Status und das verbinden mit Kollegen, sowie das Abrufen der aktuellen Kontaktdaten der Mitarbeiter.
Durch die Anpassung der Farben und Logos, sowie die Einbindung eines eigenen Newsfeeds, wird die My Site App zur "Company App".

Seite heute steht die iOS Version für iPhone im Apple AppStore zur Verfügung und kann kostenlos heruntergeladen werden.

Gerne laden wir Sie zum Sunato-Netzwerk ein und erstellen für Sie einen Account, damit Sie unsere My Site App testen können. Bitte schicken Sie hierfür eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten an: kontakt@sunato.de.
Für weitere Informationen kommen Sie gerne auf uns zu!

apple app store

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My Site App | Sunato

Sunato My Site App for Microsoft SharePoint 2010

Geschrieben von Eike Falkenberg 16. Mai 2011

Mit der My Site App for Microsoft SharePoint 2010 bringen wir die Social Software Features von Microsoft SharePoint 2010 auf Windows Phone 7, iPhone und Android Smartphones!

Was bedeutet Social Software für Unternehmen? HIRSCHTEC liefert eine Definition:

Es ist die Unterstützung der Kommunikation und der individuellen Arbeitsabläufe der Mitarbeiter mit modernen Web 2.0 – Technologien. Insbesondere umfasst dies den Einsatz von Blog- und Wiki-Plattformen und die Möglichkeit, sich mit anderen Kollegen digital zu vernetzen und Aktivitäten und Statusmeldungen zu teilen (“internes Facebook”). Das Intranet entwickelt sich damit von einer rein redaktionell gepflegten Plattform zu einem Mitmach-Intranet mit einem hohen Anteil an ‘user generated content’.
(Quelle: http://www.hirschtec.eu/analysen/funf-erfolgskriterien-fur-soziale-intranet-plattformen)

Kommunikation endet aber nicht am Schreibtisch. Deshalb befreien wir mit der My Site App for Microsoft SharePoint diese moderne Form der Kommunikation von ihren räumlichen Beschränkung.  Mit Apps für Windows Phone 7, iPhone und Android bieten wir die Möglichkeit, sich jederzeit und überall zu vernetzen, Aktivitäten zu erfahren und eigene Status zu versenden.

Typische Szenarien

  • Mitarbeiter verbinden sich beim Mittagessen (wie bei Xing oder Facebook)
  • Status senden von unterwegs, beispielsweise beim Kunden
  • Für effiziente Zusammenarbeit und Kommunikation verbinden sich Projektmitglieder und halten sich so auf dem Laufenden
  • Unkomplizierter Zugriff auf Kontaktinformationen für E-Mail, SMS oder Anruf

 

Wir bringen den SharePoint Content aus dem Browser auf Smartphone Plattformen, um jederzeit und überall auf diese Daten zugreifen zu können:

my site app - newsfeed

my site app - profile

Integration

Über Windows Azure verbinden wir Ihren On-Premises SharePoint Server mit der Smartphone Welt. Wie wir bereits in einem früheren Blogartikel beschrieben haben  (Mobile Client Integration im Enterprise Kontext am Beispiel von Windows Phone 7 und Windows Azure AppFabric) sind wir auch in der Lage, komplexe Integrationsszenarien, sicher abzubilden.
Weiterhin kann die My Site App auf Ihr CI angepasst werden. Mit dem eigenen Logo, Farben und Informationen wird die My Site App zu Ihrer Unternehmens App!

Verfügbarkeit

Die Apps werden aktuell in einer geschlossenen Betaphase (bitte nehmen Sie bei Interesse mit uns Kontakt auf!) evaluiert. Ab ca. Ende Juni werden die Apps in den Windows Phone Marketplace resp. Apple AppStore bereitstehen.

Für weiterführende Informationen nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf: kontakt@sunato.de

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My Site App | Windows Phone

Virtuelle Maschinen in Windows Azure

Geschrieben von Eike Falkenberg 1. November 2010

Auf der Entwicklerkonferenz PDC 2010 hat Microsoft mit der Virtual Machine (VM) Role eine neue Windows Azure Funktionen angekündigt. Bisher standen die Web Role für IIS 7 Anwendungen und die Worker Role für allgemeine .NET Anwendungen zur Verfügung.

Die neue Rolle ermöglicht das betreiben einer Windows Server 2008 R2 basierten Virtuellen Maschine in Microsofts Cloud Umgebung. Die Virtuelle Maschine wird lokal auf einem on-premise Windows Server aufgesetzt und anschließend das VHD Image  in Microsoft Cloud Umgebung hochgeladen. Das VHD Image kann dann in die VM Role geladen und innerhalb von Windows Azure ausgeführt werden (mehr über den technischen Hintergrund von VHD unter About VHD, engl.).

Durch die neue Rolle wird die Migration bestehender Anwendungen in Microsofts Cloud vereinfacht, da komplexe Installationsszenarien einfacher abgebildet und bestehende Lösungen mit geringem Aufwand in die Cloud gebracht werden können. Der Zugriff auf die VM in Windows Azure erfolgt per Remote Desktop.

Im Gegensatz zu der Web- und  der Worker Role erhält der betreibende mit der VM Role mehr Flexibilität, die Versorgung der VM mit Patches und Updates wird jedoch hier dem betreibendem selbst überlassen. Der Umfang der VM Role kann von Extra-Small bis Extra-Large definiert werden, was sich entsprechend auf Leistung und Kosten auswirkt (Stand: 2010-11.01, http://www.microsoft.com/windowsazure/compute/#vmrole):

Compute Instance Size CPU Memory Instance Storage I/O Performance Cost per hour
Extra Small 1.0 GHz 768 MB 20 GB Low $0.05
Small 1.6 GHz 1.75 GB 225 GB Moderate $0.12
Medium 2 x 1.6 GHz 3.5 GB 490 GB High $0.24
Large 4 x 1.6 GHz 7 GB 1,000 GB High $0.48
Extra large 8 x 1.6 GHz 14 GB 2,040 GB High $0.96

 

 

 

 

 

 

Weiterhin wurden zusätzliche Netzwerkfunktionalitäten angekündigt, die künftig unter dem Namen Windows Azure Virtual Network zusammengefasst werden. Zunächst wurde Windows Azure Connect angekündigt, welches die Verbindung von on-premise und Windows Azure Lösungen auf IP Ebene ermöglicht, als Beispielszenario nennt Microsoft den Zugriff aus einer Cloud Anwendung auf einen on-premise SQL Server.

Durch die Weiterentwicklung von Windows Azure ergeben sich völlig neue Möglichkeiten, bestehende Systeme in der Cloud abzubilden. Gerne beraten wir Sie dabei, die neuen Möglichkeiten als Teil Ihrer Cloud Strategie einzubinden, nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

Weiterführende Links:

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Windows Azure

Windows Azure Kosten - ein Überblick

Geschrieben von Milen Koychev 4. Oktober 2010

Hinter der Plattform Windows Azure steht ein einfaches Kostenmodell – es wird nur das in Rechnung gestellt, was wirklich verbraucht wurde. Wie wir im vorigen Blogbeitrag zum Thema “Windows Azure richtig einsetzen” berichtet haben, gibt es mehrere Szenarien, bei denen dieses Kostenmodell besonders attraktiv für die Betreiber eines IT-Systems ist. In diesem Beitrag gehen wir detaillierter auf den Punkt Windows Azure Kosten ein. Die Kosten einer Windows Azure Applikation setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen. Obwohl das Angebot von Microsoft klar definiert ist, sollten im Voraus einige Besonderheiten geklärt werden.

  • Kostenkomponente Compute: Bei dieser Komponente handelt es sich um die Kosten für den Verbrauch von Rechenleistung pro Stunde (s. Abbildung 1). Es gibt mehre Varianten von Compute (s. Abbildung 2).

 

Windows Azure Kostenkomponente Compute

Abbildung 1: Windows Azure Kostenkomponente Compute

 

Window Azure Varianten der Kostenkomponente Compute

Abbildung 2: Window Azure Varianten der Kostenkomponente Compute

An dieser Stelle ist es wichtig zu erwähnen, dass jede Windows Azure Applikationsinstanz auf einem eigenen virtuellen Server ausgeführt wird. Die Eigenschaften (wie Anzahl CPUs, Größe des Hauptspeichers usw. s. Abbildung 2) des Servers werden durch die Auswahl der Compute-Komponente festgelegt. Dem entsprechend kostet eine Azure Applikation, wenn sie auf einem Server mit einer CPU (Small Instance) ausgeführt wird $0.12 pro Stunde. Wenn die Applikation mehr Ressourcen benötigt (z.B. mehr als eine CPU), kann die entsprechende Variante der Komponente ausgewählt werden. Somit werden sich auch die Kosten für den Betrieb entsprechend der Tabelle aus der Abbildung 2 verändern.  

Eine Besonderheit sollte in diesem Kontext von den Betreibern und Entwicklern der Azure Applikationen beachtet werden. Compute-Kosten fallen an, sobald eine Applikationsinstanz auf der Windows Azure Plattform installiert ist. Dabei macht es keinen Unterscheid, ob die Instanz in der Staging-Umgebung oder in der Produktiv-Umgebung ist, ob die Applikation ausgeführt (Status ready) oder gestoppt (Status stopped) ist. 

Wenn Sie z.B. eine Applikation in der Staging-Umgebung im Status “stopped” haben, da Sie diese gerade in der Produktiv-Umgebung installiert und aktiviert haben, verursacht diese Konstellation bei einer Small-Instance doppelte Kosten (2x0.12=0.24) $0.24 pro Stunde. Einen entsprechenden Hinweis auf die Kostenentwicklung finden Sie in der Azure-Umgebung, nachdem Sie Ihre Applikation installiert haben. Sollten Sie Ihre Applikation auf mehrere Instanzen verteilt haben, dann müssen Sie bei der Kostenermittlung auch die Anzahl der Instanzen berücksichtigen, indem  Sie die Compute-Kosten mit dieser Anzahl  multiplizieren.

Windows Azure Umgebung mit einer Applikationsinstanz

Abbildung 3: Windows Azure Umgebung mit einer Applikationsinstanz

Aus den oben erwähnten Tatsachen folgt, wenn Sie eine Applikation nicht mehr benötigen, dann muss diese aus der Windows Azure Umgebung (Produktion und Staging) entfernt werden (s. Abbildung 4), damit keine weiteren Kosten entstehen.

Windows Azure Umgebung ohne Applikationsinstanzen

Abbildung 4: Windows Azure Umgebung ohne Applikationsinstanzen

  •  Ermittlung der Gesamtkosten: Bei der Kalkulation der Gesamtkosten einer Azure Applikation speilen weitere Komponenten (wie z.B. Inanspruchnahme einer SQL-Azure-Instanz, Nutzung des internen Speichers, Datentransfer eingehend bzw. ausgehend usw.). Es ist nicht wirklich einfach die Gesamtkosten per Hand zu errechnen und insbesondere, wenn man für die Beanspruchung der unterschiedlichen Komponenten keine Richtwerte hat. Genau für diesen Zweck wurde ein Tool entwickelt – der Windows Azure  Kostenkalkulator (s. Abbildung 5 und Abbildung 6). 

 

Windows Azure Kostenkalkulator

Abbildung 5: Windows Azure Kostenkalkulator

 

Im ersten Schritt (s. Abbildung 5) werden mehrere Daten zu dem geplanten oder schon umgesetzten IT-System abgefragt. Aus dieser Abfrage werden Richtwerte für die entsprechenden Azure Komponenten generiert und in die Berechnung der Kosten im Schritt zwei (s. Abbildung 6) übernommen.

 

Windows Azure KostenkalkulatorAbbildung 6: Windows Azure Kostenkalkulator 

Nachdem Sie den Schritt zwei erreicht haben und die erste Kalkulation vorliegend haben, können Sie die Parameter (z.B. die Anzahl der Azure Instanzen oder die Größe der Datenbank) der Berechnung ändern und somit eine genaue Kostenkalkulation nach Ihren Vorstellungen erstellen.

  • Angebote und Sonderangebote: Microsoft hat momentan mehrere Angebote für die Nutzung der Windows Azure  Plattform (einen Überblick finden Sie hier). Manche Angebote enthalten so genannte freie Ressourcenkontingente, also Kontingente für die, Sie erstmals nichts zahlen. Dennoch sobald das Kontingent überschritten ist, wird jede weitere Leistung in Rechnung gestellt. Ein aktuelles Beispiel ist, dass über einen MSDN-Premium-Account 750 Stunden für die Komponente Compute jeden Monat frei (also 24x31=744) stehen zur Verfügung stehen. Dies bedeutet, dass Sie z.B. eine Testinstanz Ihrer Applikation (in der Variante Small Instance) im Monat kosten los ausführen dürfen, sobald Sie aber neben dieser Testinstanz auch eine produktive Instanz oder eine andere Testinstanz parallel betreiben möchten, bezahlen Sie für jede Stunde verbrauchte Stunde.

 

  • Azure-Kostenentwicklung und Azure-Rechnung: Am Ende jedes Monats wird die Azure-Rechnung erstellt (s. Abbildung 7).  Die Rechnung ist sehr detailliert und beinhaltet alle konsumierten Leistungen aufgelistet pro Tag (s. Abbildung 8). Wer aber die aktuelle Kostenentwicklung seines IT-Systems beobachten möchte und nicht auf das Ende des Monats warten kann, kann dies im Windows Azure Portal tun. Es wird die Summe aller bis zu dem aktuellen Tag angefallen Kosten angezeigt.

 

Windows Azure Rechnung

Abbildung 7: Windows Azure Rechnung

Windows Azure Rechnung - Tagesübersicht Abbildung 8: Windows Azure Rechnung - Tagesübersicht

 

 

Nachdem wir ausführlich das Thema Kosten einer Windows Azure Applikation betrachtet haben, sollen wir auch unsere Aufmerksamkeit auf die genauen Leistungen, die von Microsoft durch Windows Azure angeboten werden, richten. Für jede Komponente der Windows Azure Plattform hat Microsoft eine eigene SLA-Definition veröffentlicht:

 

Aus den oben genannten Dokumenten kann jeder entnehmen, in wie weit seine Ansprüche an die Windows Azure Plattform gedeckt sind. In meisten Fällen finden wir dies mehr als genug, um den Schritt in die Wolke zu wagen und unter der Berücksichtigung der erwähnten Besonderheiten wirtschaftlich IT-Systeme mit Windows Azure zu betreiben!

Wir hoffen mit diesem Beitrag für Sie mehr Klarheit auf dem Gebiet des Cloud-Computings geschafft zu haben. Wenn Sie sich mehr Unterstützung wünschen, sprechen Sie uns an - die Experten der Sunato GmbH beraten Sie gerne!

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Windows Azure

Microsoft Windows Azure richtig einsetzen

Geschrieben von Milen Koychev 19. September 2010

Über den Erfolg eines IT-Vorhabens entscheidet oft der richtige Einsatz der ausgewählte Technologie. So ist es auch bei Windows Azure!

Microsoft Windows Azure eine neuartige Plattform für Cloud-Lösungen, welche mit hoher Flexibilität und Kostenoptimierung wirbt. Diese Technologie bringt aber nur dann besonderen Benefit für die Betreiber eines IT-Systems, wenn sie richtig eingesetzt wird. Im Folgenden möchten wir vier Szenarien skizzieren, bei welchen der Einsatz von Windows Azure  besonders attraktiv und sinnvoll ist:

  • zeitlich begrenzter Einsatz eines IT-Systems: In diesem Szenario wird ein IT-System nur in einem begrenzt überschaubaren Zeitraum aktiv genutzt (s. Abbildung 1). Ein Anwendungsfall dafür wäre, wenn ein Unternehmen Schulungen anbietet und für jede Schulungsreihe einen dedizierten Anmeldeprozess im Web starten möchte.  Eine weitere Ausprägung des Szenarios ist, wenn  ein IT-System in zyklischen Abständen zum Einsatz kommt. Oft ist das der Fall bei Banken, die am Monatsende bestimmte Abrechnungsprozesse ausführen und danach die Prozesse erst im nächsten Monat benötigen.  

 

 Windows Azure Szenario zeitlich begrenzter Einsatz eines IT-Systems

Abbildung 1: Windows Azure Szenario zeitlich begrenzter Einsatz eines IT-Systems

 

In diesem Szenario ist es nicht wirtschaftlich, in Infrastruktur (z.B. Rechner, Betriebssystem usw.) zu investieren, für Lösungen, die nur begrenzt in der Zeit die Infrastruktur in Anspruch nehmen werden. Viel mehr macht es Sinn, nur für die Zeit der Systemnutzung die notwendigen Ressourcen zu mieten und das ist genau das, was Windows Azure bietet (s.Preismodel).

  • schnelles Wachstum: In diesem Szenario handelt es sich um Systeme, deren Ressourcenbedarf bzw. Auslastung rasch wachsen oder wachsen müssen (s. Abbildung 2). Dabei kann das Wachstum nicht genau vorhergesagt werden. Beispiele für solche Systeme sind Services wie Twitter, Facebook oder Xing.

 

 Windows Azure Szenario schnelles Wachstum

Abbildung 2: Windows Azure Szenario schnelles Wachstum

 

In einem solchen Kontext – wenn ein schnelles Wachstum erwartet wird, bietet Windows Azure die Möglichkeit, dass sich die Betreiber des wachsendes Systems auf die Entwicklung bzw. Ausprägung des Systems konzentrieren und von der Infrastruktur abstrahieren, indem einfach Ressourcen (wie z.B. Applikationsinstanzen oder CPUs) im laufenden Betrieb dazu geschaltet werden. Das Mangen der Infrastruktur – Beschaffen von Hardware, Installieren von zusätzlichen Rechnern, Bilden von Clustern usw. wird von Microsoft durch die Azure-Teams übernommen und ist nicht mehr Aufgabe des Applikationsbetreibers.

  • unvorhersehbarer Ressourcenbedarf: In diesem Szenario handelt es sich um Systeme, bei welchen unvorhersehbare Ressourcenengpässe (s. Abbildung 3) auftreten können. Als Beispiele dafür können Handelssysteme, Nachrichtenportale oder Suchmaschinen genannt werden. Der Ressourcenbedarf kann durch eine Reihe unvorhersehbaren Faktoren hervorgerufen werden. Z.B. besondere Ereignisse über die die Nachrichtenportale berichten. Nach dem Erscheinen des Berichts bricht aber das System aufgrund des großen Leseraufkommen zusammen.

 

 Windows Azure Szenario unvorhersehbarer Ressourcenbedarf

Abbildung 3: Windows Azure Szenario unvorhersehbarer Ressourcenbedarf

In diesem Kontext – wenn Ressourcen eines IT-Systems rasch ausgehen, bietet Windows Azure eine hohe und schnelle Skalierbarkeit,  indem Ressourcen (wie z.B. Applikationsinstanzen oder CPUs) im laufenden Betrieb schnell dazu geschaltet werden. Somit kann der Betreiber des betroffenen IT-Systems adhoc auf die Ressourcensituation reagieren und den Stillstand des Systems verhindern. Sobald die Ressourcen nicht mehr gebaucht werden, können diese freigegeben werden, um keine zusätzlichen Kosten zu verursachen. 

  • vorhersehbar Ressourcenbedarf: In diesem Szenario handelt es sich um Systeme, bei welchen wir davon ausgehen, dass der Ressourcenbedarf schwanken wird und seine Peaks mehr oder weniger bekannt sind (s. Abbildung 4). Ein typischer Vertreter solcher Systeme sind die Online-Shops. Die Weihnachtszeit ist für die IT besonders spannend, da in dieser Zeit die meisten Ressourcen des Systems benötigt werden. Im Sommer dagegen geht die Benutzung des Systems zurück.

 

 Windows Azure Szenario vorhersehbarer Ressourcenbedarf

Abbildung 4: Windows Azure Szenario vorhersehbarer Ressourcenbedarf

Solche Schwankungen des Ressourcenbedarfs kann man sehr gut und wirtschaftlich mit Windows Azure abbilden, indem, wie oben erwähnt, Systemressourcen im laufenden Betrieb dazu geschaltet oder freigegeben werden. 

 

In den oben genannten Szenarien wird das technische und wirtschaftliche Potenzial der Azure-Technologie optimal ausgenutzt. Daher ist Windows Azure in diesen Fällen das Mittel der Wahl. In allen anderen sollte man grünglich überprüfen ob der Einsatz von Windows Azure dauerhaft zum wirtschaftlichen Erfolg des IT-Systems führen wird, wenn nicht sollte man auf die bisher bekannten Lösungsansätze nicht verzichten.

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Windows Azure

 

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