Sunato entwickelt App für Plattenlabel 3p

Geschrieben von Eike Falkenberg 19. Februar 2013

Das Plattenlabel 3p aus Frankfurt am Main ist seit den frühen 1990er Jahren eine feste Größe für deutschsprachige Hip-Hop, Pop und Soul Musik. Unter anderem sind Alben von Sabrina Setlur, Xavier Naidoo und Glashaus auf 3p erschienen.

Für das aktuelle Album "Geteiltes Leid 3" des Labelgründers Moses Pelham, der in letzter Zeit auch als Juror der Pro 7 Sendung X-Factor in Erscheinung trat, wurde ein digitales Extra gesucht. Gemeinsam mit 3p haben wir eine App konzipiert und realisiert, die den Hörer durch die aktuellen Videos, Songtexte und Blog Einträge des Künstlers begleitet.

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Mobile | Sunato

Failed to create a 'Windows.UI.Xaml.Controls.Primitives.PlacementMode' from the text 'Maus'.

Geschrieben von Eike Falkenberg 18. November 2012

Die oben beschriebene Fehlermeldung erhält, wer in der deutschen Version von Visual Studio 2012 die StandardStyles.xaml verändert. Grundsätzlich sei gesagt, dass man diese Datei eigentlich eh nicht verändern soll.

Der Fehler ist einfach wie verwunderlich: der Wert “Mouse” ist irgendwie in die Klauen der Übersetzer geraten und wurde somit durch “Maus” ersetzt, das ist aber kein gültiger Wert.

Der Fehler kann behoben werden, in dem “Maus” wieder durch “Mouse” ersetzt wird.

Ich bin anscheinend auch nicht der erste, der über das Problem gestolpert ist. In Microsoft Connect ist bereits ein Bug für das Problem erfasst worden.

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Windows 8 | Mobile | Windows Phone

Windows 8 – Anwendung aus der Task Bar als Administrator ausführen

Geschrieben von Eike Falkenberg 2. November 2012

Ich wurde heute gefragt, wie man in der Task Bar verknüpfte Anwendungen als Administrator ausführen kann. Grund ist, dass die Funktion in Windows 8 nicht mehr über das Kontextmenü auswählbar ist.

Die Lösung ist genauso einfach, wie wenig intuitiv:
Beim klicken auf das Icon in der Task Bar Shift+Ctrl gedrückt halten, um eine Anwendung als Administrator zu starten.

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Windows 8 | Mobile | Tablet

Sunato wird Microsoft Gold Partner für Mobility

Geschrieben von Eike Falkenberg 26. Oktober 2012

Microsoft vergibt das Gütesiegel Kompetenzpartner an Unternehmen, die durch interne (Mitarbeiterfortbildungen und entsprechende Zertifizierungen) und externe (Kundenreferenzen, Produktprüfungen) Qualitätsbelege ihr spezifisches Fachwissen bewiesen haben. Hierbei wird zum einen das Mitarbeiterwissen überprüft, als auch die erbrachten Leistungen und Lösungen in Kundenprojekten.

Als Microsoft Gold Partner unterstreichen wir erneut unsere strategische Zusammenarbeit mit Microsoft, gerade auch im mobilen Bereich. Durch unsere Application Integration Kompetenz beweisen wir unser BizTalk Know How. Im Zusammenspiel können wir so auch spannende mobile App Szenarien für Unternehmen (B2B & B2C) anbieten, dies ist eine der besonderen Stärken der Sunato GmbH.

 


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Enterprise Integration | Mobile | Sunato

BlackBerry 10 - Erster Eindruck

Geschrieben von Eike Falkenberg 18. Oktober 2012

 

Im Oktober waren wir zu Gast bei dem BlackBerry Hersteller Research in Motion (RIM), um uns die neue Plattform BlackBerry 10 vorstellen zu lassen.

BlackBerry ist bekannt geworden durch die Bereitstellung von Smartphone Lösungen, noch bevor es den Begriff überhaupt gab. Mit der zuverlässigen und sicheren Übertragung von Push E-Mails wurde die BlackBerry Plattform bekannt und ist noch heute in vielen Unternehmen zentrale Komponente der Mobile-Strategie.

Durch den Erfolg neuer Touch- und Consumer-fokusierten Plattformen, allen voran natürlich das iPhone, hat BlackBerry an Marktanteilen eingebüßt. Dies betrifft vor allem auch das Kerngeschäft, den Enterprise Kunden. RIM hat es bisher nicht geschafft, den Anspruch der Consumerization zu genügen, die Geräte und vor allem die Oberflächen des Betriebssystems konnten viele Anwender nicht überzeugen. 

Dabei bietet die BlackBerry Plattform eine Administrierbarkeit und Sicherheit, die man bei anderen Plattformen meist vergeblich sucht und ist dadurch immer noch eine nicht zu unterschätzende Option im Unternehmenskontext. 
Eine der großen Stärken anderer Smartphone Plattformen ist auch die Vielfalt der verfügbaren Apps und die gut gefüllten App Stores. BlackBerry hatte zwar bereits seit 2009 ebenfalls einen App Store (BlackBerry App World), der jedoch nie die Masse an Apps erreicht hat, wie beispielsweise Apple, Google oder auch Microsoft. 

Mit BlackBerry 10 (kurz: BB10), dem in Q1 2013 erscheinenden, komplett neu entwickelten Betriebssystem, will RIM jetzt noch einmal das sprichwörtliche Ruder herumreißen. BB10 versucht den Spagat zwischen optisch ansprechender Smartphone (und Tablet-) Plattform und mobiler Unternehmenslösung zu sein, was aus meiner Sicht ein grundsätzlich sinnvoller Ansatz ist. 

Für den Neustart von BlackBerry hat sich RIM Verstärkung mit QNX, einem in der Industrie seit Jahrzehnten erfolgreichen Echtzeitbetriebssystem, hinzugekauft. QNX ist die technische Grundlage für BB10 (und auch bereits für das BlackBerry Tablet Playbook)  
Für die Erstellung von Apps stellt RIM wie üblich eine Entwicklungsumgebung zur Verfügung, folgende Programmiermöglichkeiten stehen zur Verfügung:

 

Wer die bisherige BlackBerry Plattform kennt weiß, dass Apps bisher ausschließlich in Java bzw. J2ME oder als Web App entwickelt wurden. Bestehende Anwendungen sind folglich nicht kompatibel und müssen migriert oder komplett neuentwickelt werden.

Für unsere Tests haben wir von RIM ein Alpha Device gestellt bekommen und der erste Eindruck ist positiv. Die Oberflächen sind flüßig, optisch ansprechend und bieten einige Features, die das produktive arbeiten deutlich erleichtern. So ist es beispielsweise nicht nötig eine App komplett zu verlassen, um zu prüfen, von wem die gerade eingetroffene E-Mail ist. Hier hat RIM einige sehr gute Ideen eingebracht. Bei der aktuellen Version handelt es sich aber noch um Beta Software und das ist an manchen Stellen noch durch Inkonsitenzen oder Abstürze zu spüren.

Für interessierte gibt es bei Techcrunch ein gutes Video, das BB10 anschaulich zeigt. Sollten Sie Interesse haben, das Gerät mal "Live" zu erleben, kommen Sie gerne auf uns zu!

 

Fazit

RIM stellt mit seinem BlackBerry 10 ein neues Betriebssystem vor, um Consumer und Enterprise Kunden zu gewinnen. Der erste Eindruck ist, dass die Consumer hier leicht in den Vordergrund gerückt sind, dies ist jedoch nach dem Erfolg der anderen Plattformen und der Byod (Bring your own device) Welle nachvollziehbar. Die aktuelle Version ist optisch wesentlich ansprechender als die bisherige BlackBerry Plattform und macht bereits einen stabilen Eindruck. 

Das bereits mehrmals verschobene Betriebssystem soll in Q1 2013 erscheinen, spekuliert wird über eine Veröffentlichung im März. Es gilt als sicher, dass RIM sowohl reine Touch Geräte als auch Geräte mit physikalischer Tastatur auf den Markt bringen wird. Die aktuellen Alpha Devices sind Touch-only. Im Gegensatz zur bisherigen Strategie denkt RIM laut darüber nach, BB10 auch an andere Hersteller zu lizenzieren.

 

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Sunato ist Microsoft Kompetenzpartner für 'Mobility'

Geschrieben von Eike Falkenberg 6. Juni 2012

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Microsoft vergibt das Gütesiegel Kompetenzpartner an Unternehmen, die durch interne (Mitarbeiterfortbildungen und entsprechende Zertifizierungen) und externe (Kundenreferenzen, Produktprüfungen) Qualitätsbelege ihr spezifisches Fachwissen bewiesen haben. Hierbei wird zum einen das Mitarbeiterwissen überprüft, als auch die erbrachten Leistungen und Lösungen in Kundenprojekten.

Bereits im Februar erlangten wir aufgrund unseres BizTalk Know-Hows und erfolgreicher Projekte, den Status als Kompetenzpartner für 'Application Integration'.
Wir bauen unsere strategische Partnerschaft mit Microsoft weiter aus und freuen uns, nun auch Kompetenzpartner im Bereich Mobility geworden zu sein!

Die beiden Themen Mobile und Integration und deren Kombination sind die Kernkompetenzen der Sunato GmbH. Es freut uns sehr, dass dies nun auch in Form der Microsoft Kompetenzen Ausdruck findet.

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Sunato | Windows 8 | Windows Phone | Enterprise Integration

My Site App für Office 365 - die mobile Cloud Lösung für moderne Unternehmenskommunikation

Geschrieben von Milen Koychev 3. Februar 2012

Mit der My Site App für Office 365 (SharePoint Online) bringen wir die Social Software Features des Microsoft SharePoint Online Cloud Dienstes auf Windows Phone 7. Die My Site App bietet Zugriff auf den eigenen Newsfeed, ermöglicht das Senden eines Status und das verbinden mit Kollegen, sowie das Abrufen der aktuellen Kontaktdaten der Mitarbeiter.

Durch die Anpassung der Farben und Logos, sowie die Einbindung eines eigenen Newsfeeds, wird die My Site App zur "Company App".

Kommunikation endet nicht am Schreibtisch. Werden Sie Teil Ihres Firmennetzwerkes durch Ihre Company App.

My Site App für Office 365

 

Als technische Voraussetzung benötigen Sie nur eine eigene SharePoint Online Instanz (Plan E3) mit aktivierten My Sites Features. Sie können aber auch die My Site App mit einer kostenlosen Testversion von Office 365 (Option Mittelständische und große Unternehmen) evaluieren. Diese erhalten Sie hier.   Dabei das Aktivieren der My Sites Features nicht vergessen. Alles Andere wie z.B. unsere Azure-Cloud-Komponenten liefert die Sunato GmbH mit.

Die aktuelle My Site App 365 Version für Windows Phone 7  erhalten Sie kostenlos hier.

My Site App für Office 365

Für weitere Informationen kommen Sie gerne auf uns zu!

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Office 365 | My Site App | Windows Phone | Sunato

Hintergrundprozesse in Windows 8 Metro-Apps mit JavaScript

Geschrieben von Eike Falkenberg 2. Februar 2012

Dieser Blogbeitrag beschreibt die Möglichkeiten der parallelen Programmierung für Windows 8 Metro Apps mit JavaScript durch den Einsatz von HTML5 Technologien. Durch Parallelität wird es beispielsweise möglich, im Hintergrund Daten zu berechnen, ohne dass die UI gebremst wird.

Der folgende Inhalt gilt für die Entwicklung von Metro Apps mit JavaScript.
in den Programmiersprachen C#, VB.NET und C++11 gehört die Nebenläufigkeit zu den Basisfunktionen.

Nebenläufigkeit in JavaScript

Das als ECMAScript zertifizierte JavaScript kennt nicht die aus anderen Programmiersprachen bekannte Nebenläufigkeit mittels Multithreading wie beispielsweise C#/.NET, Java oder C++11 (zuvor als Teil von boost). Dies kann eine Herausforderung darstellen, wenn z.B. Daten im Hintergrund berechnet werden sollen.

JavaScript bietet mit Ajax und dem XMLHttpRequest Objekt die Möglichkeit, asynchron Daten im Hintergrund nachzuladen. Die Parallelität ist jedoch auf genau den einen Anwendungsfall beschränkt und kann nicht dazu verwendet werden, im Hintergrund lokal Berechnungen durchzuführen.

Eine einfache Nachahmung von Nebenläufigkeit bietet JavaScript über Timer. Per Timer ist es möglich, zeitverzögert oder in Intervallen Code auszuführen.

In JavaScript gibt es zwei Arten einen Timer zu erstellen:

setTimeout(method, n)

Diese Methode bewirkt, dass in n Millisekunden die übergebene Methode method ein mal aufgerufen wird.

setInterval(method, n)

Durch setInterval hingegen, wird die übergebene Methode method alle n Millisekunden erneut aufgerufen.

Die Methode wird in beiden Fällen als String übergeben. Beispiel: setTimeout("doWork()", 1000)

 

HTML5 Web Worker

Über die zuvor beschriebenen Timer keine wirkliche Nebenläufigkeit erreicht werden, denn die Timer laufen in demselben Thread wie die UI.

Mit HTML5 gibt es eine nun eine weitere Möglichkeit Multi-Threading zu realisieren. "Web Worker" ermöglichen es, Hintergrundprozesse auszuführen.

 

Beispielcode Web Worker in Windows Metro Apps

Das folgende Beispiel besteht aus zwei JavaScript Dateien.

· Die default.js stellt den Hauptthread dar

· Den Hintergrundprozess repräsentiert die Datei thread.js.

 

default.js

// create the Web Worker
var worker = new Worker("thread.js");

// create and register the callback method
worker.onMessage = function(result) {
    // do Something with the result
}

// call onmessage in thread.js
worker.postMessage(param); // call onmessage in thread.js

 

thread.js

self.onMessage = function(param) {
    // do Something
    self.postMessage(result); // call onMessage in default.js
}

 

Erläuterung des Beispielcodes

In der default.js wird ein Worker erstellt. Im Konstruktor wird die JavaScript Datei angegeben, welche die Methoden des Threads enthält.
Die Kommunikation der beiden Threads wird über Events abgebildet. Hierzu muss in beiden Threads ein Eventlistener über die Methode "onmessage" registriert werden. Für das Senden einer Nachricht von einem Thread zum anderen wird die Methode "postMessage" verwendet. Wichtig ist hier, das die Methoden exakt so geschrieben sein müssen wie hier beschrieben, sonst funktioniert es nicht.

Die Nachricht wird in Form eines JSON Objektes übergeben, das bei Übergabe eines Strings dynamisch erstellt wird. Daher muss die Eigenschaft data abgerufen werden, um auf die übergebene Zeichenfolge zugreifen zu können (hier: param.data).

 

Restriktionen bei der Verwendung von Web Workern

-    Kein Zugriff auf das DOM aus einem Web Worker Prozess. Es ist also nicht möglich, auf die HTML Struktur zuzugreifen
-    Auf globale Variablen kann nicht zugegriffen werden
-    Zugriff auf bestimmte Objekte ist nicht möglich oder beschränkt. z. B. auf das window Objekt kann nicht zugegriffen werden

 

Zusammenfassung und Vergleich zu C#

Mit den HTML5 Web Workern erhält JavaScript die Möglichkeit, parallele Aufgabe im Hintergrund auszuführen.

C# als Programmiersprache für Metro Apps unter Windows 8  bietet hier weitaus mächtigere Möglichkeiten. In C# sind Threads Kernbestandteil der Sprache und bieten weitaus umfangreichere Möglichkeiten, Parallelität abzubilden.

Die Multi-Threading Fähigkeiten der Sprache C# werden in Zukunft sogar noch ausgebaut. In der neuen Version 5.0 die auf der BUILD präsentiert wurde ist asynchrone Programmierung eines der Hauptthemen.

Einen guten Überblick über die neuen async Fähigkeiten findet man in den Blog-Beiträgen von Eric Lippert. Außerdem ist der Beitrag "Asynchrony in C# 5, Part One" zu empfehlen. Weiterhin war eine interessante Präsentation von Anders Hejlsberg (dem Chefentwickler von C#) auf der BUILD zu sehen.

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Windows 8

Sunato My Site App for iOS

Geschrieben von Eike Falkenberg 31. Januar 2012

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Mit der My Site App for Microsoft SharePoint 2010 bringen wir die Social Software Features von Microsoft SharePoint 2010 auf das iPhone! Die My Site App bietet Zugriff auf den eigenen Newsfeed, ermöglicht das Senden eines Status und das verbinden mit Kollegen, sowie das Abrufen der aktuellen Kontaktdaten der Mitarbeiter.
Durch die Anpassung der Farben und Logos, sowie die Einbindung eines eigenen Newsfeeds, wird die My Site App zur "Company App".

Seite heute steht die iOS Version für iPhone im Apple AppStore zur Verfügung und kann kostenlos heruntergeladen werden.

Gerne laden wir Sie zum Sunato-Netzwerk ein und erstellen für Sie einen Account, damit Sie unsere My Site App testen können. Bitte schicken Sie hierfür eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten an: kontakt@sunato.de.
Für weitere Informationen kommen Sie gerne auf uns zu!

apple app store

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My Site App | Sunato

Windows 8 - Überblick für Entwickler

Geschrieben von Jan Kuffer 27. Januar 2012

Neu in Windows 8

Obwohl Microsoft mit dem Multi-Touch Tisch Surface durchaus Akzente setzt, war die Bedienung von Windows per Touch bisher möglich, jedoch nicht optimal. Dies war auch ein Grund, warum die Ultra-Mobile PCs (UMPCs) nur mäßigen Erfolg hatten; die Touch Funktionalitäten waren nachträglich aufgesetzt und kein integraler Bestandteil des Konzepts.

Apple und Google haben gezeigt, dass durchaus ein gewaltiger Markt für Tablet Plattformen und darauf spezialisierte Apps vorhanden ist – wenn die Oberflächen 100% auf Touch ausgelegt sind und eben nicht nur ein zusätzliches Feature sind.
Dies hat Microsoft erkannt und zeigt mit Windows 8 einen neuen Ansatz, der beide Welten (Tablet und PC) auf spannende Art und Weise in dem neuen Metro UI vereint.

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In diesem Blogbeitrag stelle ich das Thema Windows 8 für Entwickler mit dem Schwerpunkt auf der neuen Oberflächenentwicklung vor, weitere Artikel in diesem Kontext werden folgen.

Metro UI

Die offensichtlichste Neuerung von Windows 8 ist die für Touch optimierte Oberfläche, das Metro UI. Metro ist Microsofts Oberflächenkonzept der neuen Generation, das bereits auf dem Windows Phone 7 sowie der Xbox 360 implementiert wurde.

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„It’s about content and typography“ ist die zentrale Aussage: Metro Oberflächen zeichnen sich durch schnörkellose und geradlinige, obgleich dynamische Bildsprache aus, wie beispielsweise die Kacheln auf dem Startbildschirm des Windows Phone. Die zentrale Schriftart ist Segeo UI und wird in unterschiedlichen Ausprägungen verwendet.

Für Entwickler sind neben der neuen Metro Oberfläche die Metro Apps besonders interessant. Diese sind Hauptbestandteil der Metro UI und sind an das Konzept der Smartphone Apps angelehnt:

- Kompakt

- Optisch ansprechend

- Unkomplizierte Installation exklusiv über einen zentralen App Store / Marketplace

Microsoft sieht die Metro Apps als die zentrale Komponente der künftigen Benutzernutzung und geht sogar so weit, den klassischen Desktop ebenfalls als App einzubinden (!).
Steve Sinofsky (Microsofts President of the Windows and Windows Live Division) plauderte bei der Vorstellung von Windows 8 auf der BUILD Konferenz, dass kein Windows Desktop Code geladen wird, bevor Dieser explizit über die App geladen wird (Link zum Video: http://channel9.msdn.com/Events/BUILD/BUILD2011/KEY-0001 )

Klassische Enterprise Applikationen werden weiterhin auf dem Desktop ausgeführt, hier ändert sich also auf den ersten Blick erst mal nichts. Übrigens: wer die Metro UI nicht verwenden will, findet im Netz entsprechende Anleitungen und Tools, das klassische Verhalten von Windows wiederherzustellen.

Metro App Entwicklung für Windows 8

Die Entwicklung von Metro Apps unter Windows 8 findet wie gewohnt in Visual Studio statt (Version 2011). Der Einstieg ist jedoch nicht ohne, da es drei verschiedene Wege gibt, die Apps zu realisieren.

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Die erste Möglichkeit ist die aus WPF und Windows Phone 7/Silverlight bekannte Kombination aus C# und XAML (Statt C# kann auch VB genutzt werden). Hier wird also wie gewohnt mit XAML die Oberfläche beschrieben und in C# die Logik der App programmiert.

Eine weitere Art Metro Apps zu entwickeln ist HTML5 und JavaScript, hierbei wird mit HTML5 und CSS3 die Oberfläche designt und mit JavaScript zum Leben erweckt. Für jeden Webentwickler bestimmt eine spannende Möglichkeit.

Zu guter Letzt gibt es auch die Möglichkeit die Apps mit C++ zu schreiben. Hier wird ebenfalls XAML für die Oberflächen verwendet.

Als einheitliche Ebene verbindet die Ansätze die neue Windows Runtime.

Windows Runtime

Die Windows Runtime ist die Laufzeitumgebung für Metro Apps. In diesem Kontext ersetzt die Windows Runtime das .NET Framework (nicht jedoch zwangsweise die Programmiersprachen C# und VB.NET).
Die Windows Runtime ist komplett in nativem Code implementiert und bietet eine Art leichtgewichtiges und hochperformantes .NET auf Basis von Component Object Model (COM) an. Die Windows Runtime bietet nur einen reduzierten Umfang gegenüber .NET, was sich auch an der enthaltenen Menge der Klassen wiederspiegelt, anstelle von 12.000 Klassen (.NET 4.0) bringt die Windows Runtime nur 1.800 Klassen mit. Der Zugriff aus C#/VB.NET und JavaScript auf die Windows Runtime wird durch einen leichtgewichtigen Mapping-Layer abgebildet.

Für Desktop Anwendungen wird weiterhin das normale .NET Framework verwendet.

Bei der Entwicklung mit C# und XAML sollte sich jeder Windows Phone 7 Entwickler fast wie zuhause fühlen. Zwar sind die Umgebungen nicht identisch, doch ist der Aufbau ähnlich genug, um keine große Einarbeitungszeit zu erfordern. Ein Unterschied sind die Layouts der Metro-App. Hier wird statt Panorama oder Pivot Layouts, wie bei Windows Phone 7 üblich, auf Grids und Listen Layouts gesetzt. Die Inhalte dieser Layouts sind allerdings durchaus vergleichbar. Auch bei Metro Apps gibt es Bindings und Converter usw. Die restlichen Unterschiede liegen vor allem in der Laufzeitumgebung.

Die Windows Runtime stellt teilweise andere Klassen zur Verfügung als Silverlight für Windows Phone 7. Außerdem fällt auf, dass die Namensräume neu strukturiert wurden, aus System und Microsoft wurde Windows also Windows.IO anstelle von System.IO. Eine Übersicht aller Klassen und Namensräume der Windows Runtime stellt Microsoft in der Windows Runtime Reference bereit.

Windows Phone 7 Apps unter Windows 8

Da die Windows 8 Metro App Entwicklung Ähnlichkeiten mit der Entwicklung für das Windows Phone 7 hat, könnte man annehmen, dass Windows Phone 7 Apps auch unter Windows 8 laufen. Das ist nicht der Fall. Zwar stellen Silverlight für Windows Phone 7 und die Windows Runtime Teilmengen von .NET dar, doch sind es verschiedene Teilmengen. Das bedeutet, dass in der Windows Runtime nicht alle Klassen von Silverlight für Windows Phone 7 enthalten sind und umgekehrt nicht alle WP7 Klassen in der Windows Runtime enthalten sind.

Um eine Windows Phone 7 App auf Windows 8 ablaufen zulassen, ist nach dem aktuellen Stand des Betriebssystems (25.01.2012) eine Portierung der App notwendig. Die Portierung profitiert von den Ähnlichkeiten der beiden Betriebssysteme, dennoch ist diese mit Aufwand verbunden.

Status

Dieser Blogbeitrag basiert auf der Developer Preview von Windows 8, also noch vor der Beta und die Entwicklung des Windows 8 Betriebssystems ist noch nicht final. Welche Funktionalitäten in welcher Form in der finalen Ausgabe vertreten sein werden steht noch nicht zu 100% fest, an der grundsätzlichen Ausrichtung mit Touch Fokus wird sich vermutlich wenig ändern.

Bereits dieser frühe Stand macht einen soliden Eindruck und bietet nun auch endlich Windows Entwicklern die Möglichkeit den boomenden Tablet Markt mitzugestalten.

Natürlich vergisst Microsoft trotzdem sein Kerngeschäft nicht; denn die meisten Geräte im Internet werden auch Ende 2012 noch klassisch mit Mouse und Tastatur gesteuert werden. Eine gute Vorstellung, wie Windows 8 auf klassischen Notebooks wirkt, zeigt dieses Video der aktualisierten Pre-Beta, vorgeführt am Microsoft Stand auf der diesjährigen CES: http://www.neowin.net/news/windows-8-pre-beta-demoed-shows-new-features-video

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Windows 8

 

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