Cloud Foundry – ein Business-taugliches PaaS?

Milen KoychevCloud Computing

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte und bei dem Logo der Cloud Foundry Foundation könnte man dies auch gut und gerne unterschreiben. VMware startete das Projekt Cloud Foundry als eine eigene PaaS Umgebung. Nach und nach begann sich das Projekt zu öffnen und die Unabhängigkeit vom Infrasturkturanbieter nahm immer mehr zu. Mittlerweile ist es vergleichbar mit dem von Canonical angebotenen Juju Projekt. Beide PaaS-Plattformen ermöglichen Software-Stacks auf unterschiedlichen Infrastrukturplattformen abzubilden. Cloud Foundry ist dabei unter der Apache License 2.0 lizensiert. Dies zeigt auch die Intentionen zu einer Hersteller-Unabhängigkeit, da die Lizenzform Modifikationen zulässt, ohne diese wiederum als Open Source zur Verfügung stellen zu müssen. Das Projekt ist sehr aktiv und hat um die 100 monatlich aktiven Partizipierende an dem Projekt, wodurch bereits eine Codepbasis von ungefähr 600.000 Codezeilen erreicht worden ist. Dies sagt zwar nichts über die Qualität aus, jedoch darüber, dass das Projekt am Leben ist und eines, auf das man setzen kann. Die Liste der Unternehmen, die das Projekt aktiv unterstützen wird fortlaufend länger und beinhaltet aktuell u.a. Firmen wie

  • EMC
  • Ebay x.commerce
  • Huawei
  • IBM
  • Intel
  • Orange
  • Rackspace
  • SAP
  • Swisscom
  • Symantec
  • Tier 3
  • VMware
  • . . .

Hersteller können mit Hilfe der Cloud Foundry PaaS-Lösung eigene Dienst als as-a-Serivce Modell erzeugen und dabei auf die Stabilität des Projektes vertrauen. Viel mehr noch können sie über Stimmrechte die entsprechenden Weichen ebnen, um die Technologie, entsprechend der verändernden Anforderungen im hart umkämpften Cloud Markt, in die benötigte Richtung zu entwickeln.

Mit IBM BlueMix wurde bereits in einem vorherigen Artikel das aktuellste Projekt rund um die Cloud Foundry Community vorgestellt.