Social und Mobile sind nicht genug

Milen KoychevMobile Services, Mobility

Jedes Quartal erhebt Citrix den „Mobile Analytics Report“, um Netzwerkanbieter mit den neuesten Entwicklungen im Bereich der mobilen Datennutzung zu versorgen. Dieser Bericht dient vor allem der Qualitätssteigerung des Nutzungserlebnisses (QoE) für den Endkunden. In dem aktuellen Bericht liegen die mobilen Videos und Spiele wie gewohnt weit vorne. Jedoch sind die Sozialen Netzwerke mit 18% in Europa und 16% in den USA weiter auf dem Vormarsch und vor allem deutlich sichtbar. Dies verdeutlicht, wie wichtig die Integration von sozialen Netzwerken in den Unternehmensalltag ist. Ferner ist die Verflechtung des Privatlebens deutlich spürbarer, da z.B. 35% der Nutzer sogar mit Ihrem Smartphone schlafen. Smartphones und Tablets sind also mittlerweile ein integraler Bestandteil des Lebens geworden. Umso wichtiger ist die Integration der Unternehmens IT in das mobile Segment.

Doch wie geht man so ein Vorhaben an? Sie haben bereits einen Social Media Experten eingestellt oder eine externe Kommunikationsagentur beauftragt, sich mit der Präsenz Ihres Unternehmens in sozialen Netzwerken zu befassen? Dann haben Sie bereits einen großen Schritt unternommen. Doch wie sieht es mit der langfristigen Planung aus von mobilen Diensten aus? Gib es bereits Pläne oder an das Marketing gekoppelte Aktionen? Wie verfolgen Sie den Erfolg einer solchen Kampagne? Welche Zielen wollen Sie damit erreichen? Wie binden Sie dadurch Ihre bisherigen Kunden langfristig an Ihr Unternehmen oder Ihre Produkte? Wie gewinnen Sie neue Kunden?

Es sind wahrlich schweren Fragen, welche heutzutage die Kompetenzfelder von Unternehmern zwangsläufig erweitern. Viel schwieriger werden diese Fragen noch, wenn sie mit unterschiedlichen Plattformen und Erlebnissen gekoppelt werden müssen, um Kunden und Partnern eine Möglichkeit zu geben, individuell und zu jeder Zeit mit Ihren Unternehmen und Produkten im Kontakt zu bleiben. Gerade im Bereich der mobilen Endgeräte hat sich in den letzten Jahren viel getan. Mit der Einführung des iPhone ist der gesamte mobile Markt quasi über Nacht umgekrempelt und revolutioniert worden. Ständig online ist die Devise. Dies bringt einen großen Druck auf Hersteller und Unternehmen. Mitarbeiter und Kunden erwarten denselben Komfort Ihre hochspezialisierten Apps auch im beruflichen Alltag. Doch wie kann ein Unternehmen hier mithalten? Ist es sinnvoll um jeden Preis eine eigene App zu schaffen? Und sollte man diese nur auf soziale Komponenten beschränken? Brauchen Sie als Unternehmen eine soziale App? Etwa eine eigene Plattform auf denen sich Ihre Kunden und Partner austauschen können?

Wir von der Sunato meinen ganz klar nein. Es muss ein langfristiges Ziel an das Vorhaben gekoppelt sein, eigene mobile Lösungen entwickeln zu lassen. Dies sollte keines Wegs aus einem Zwang heraus entstehen. Apps haben etwas geschafft, was vorher auf dem PC in dieser Art nicht möglich war. Apps fokussieren Prozesse! Dies ist eine wundervolle Eigenschaft von mobilen Applikationen. Sie steigern dadurch die Effektivität aller Nutzer und erhöhen dadurch u.a. die Produktivität. Ferner wird der persönliche Kontakt und die Bindung gestärkt. Der Fokus muss also auf der Optimierung Ihrer Prozesse liegen; der Mehrwert entscheidet. Anwender haben bereits Ihre sozialen Kanäle zum Austausch und wollen sicherlich nicht eine weitere Plattform nutzen. Durch einfache, unkomplizierte und effiziente Prozesse im kaufmännischen Arbeitsalltag entsteht eine positive Wahrnehmung Ihres Unternehmens; bestes Beispiel ist Amazon. Wenige schaffen es momentan so effizient und schnell Produkte zu verkaufen. Selbst Kunden, die vielleicht lieber zu dem persönlichen gut befreundeten Einzelhändler um die Ecke gehen würden, kaufen dann doch bei Amazon, weil es mit zwei Klicks auf dem Smartphone erledigt ist. Mehrwerte schaffen!

Wenn Sie sich mittlerweile fragen, ob eine App für Sie sinnvoll ist, dann müssen Sie versuchen Fragen zu beantworten, wie diese:

  • Welchen Anwendungsfall soll meine App abbilden oder vereinfachen?
  • Ist der Anwendungsfall oder auch Prozess abbildbar?
  • Kann ich den Prozess vereinfachen oder optimieren?
  • Stehen alle benötigten Daten und ggf. Schnittstellen nach außen zur Verfügung?
  • Kann ich diese Schnittstellen schaffen?
  • Ist der Datenzugriff sicher?
  • Haben meine Mitarbeiter einen Mehrwert durch die App?
  • Bringt die Einführung einen langfristigen und strategischen Vorteil für mich?

Diese Liste lässt sich natürlich noch beliebig erweitern und ist als Denkanstoß zu verstehen. Sie kennen Ihr Business am Besten. Machen Sie es flexibel, machen Sie es mobil und schaffen Sie Mehrwerte. Denken Sie auch an Ihre internen Kunden! Gibt es Prozesse, die mobiler und flexibler gestaltet werden können? Warum machen Sie nicht Ihr ERP oder CRM mobil? Ihr Vertrieb würde sicherlich Luftsprünge machen, wenn er aktuelle und auf den jeweiligen Kunden optimierte Daten direkt vor Ort dabei hätte. Und noch viel schöner wäre es doch, dem Kunden die Bestellung mit dem Scannen von Barcodes direkt zu ermöglichen. Wenn Sie weitere Impulse von außen benötigen, dann helfen wir Ihnen in einem individuellen Workshop neue Potentiale zu entdecken.

Fazit ist und bleibt: Machen Sie nicht soziale Interaktionen mobil, sondern Ihr Business flexibler!